AR oder VR im Museum – was ist wann sinnvoll?

Die Technik sollte sich nach dem Vermittlungsziel richten, nicht umgekehrt. AR, VR und Web-3D erzeugen unterschiedliche Nutzungssituationen.

Augmented Reality

AR eignet sich besonders, wenn Besucherinnen und Besucher einen realen Ort oder ein reales Exponat betrachten und digitale Rekonstruktionen darüberlegen sollen.

Virtual Reality

VR ist sinnvoll, wenn ein vollständig immersiver Ortswechsel gewünscht ist – etwa in einen verlorenen Innenraum, eine historische Stadt oder eine nicht zugängliche Umgebung.

Web-3D und 360°

Browserbasierte Anwendungen senken die Einstiegshürde, weil sie häufig ohne Installation auf vorhandenen Smartphones und Computern funktionieren. Für viele Vermittlungsaufgaben kann das wichtiger sein als maximale technische Immersion.

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